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Ginger Biscuits: Würzig-scharfe Plätzchen für die Plätzchenbox und Tea Time

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Marmeladenkekse – Der Favorit in der Plätzchentüte

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Update 2025: Neuer Ofen, neues Glück. Backzeiten verringern sich um 1-2 Minuten.

Jedes Jahr freue ich mich darauf, meine selbstgemachten Plätzchentüten an Familie und Freunde zu verschenken. Ein echter Favorit in diesen Tüten sind die Marmeladenkekse – zarte Spitzbuben, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch köstlich schmecken. Dabei handelt es sich um ein Rezept, das in meiner Küche längst Tradition hat.

Natürlich ist die Herstellung dieser kleinen Köstlichkeiten auch ein kleiner Kraftakt. Mein Freund F. hilft mir jedes Jahr treu, wenn auch mit einer guten Portion Geduld und Humor – oder sagen wir, manchmal mit leichtem Seufzen. Seine Aufgabe: den Teig ausrollen und die Hälften ausstechen. Dieses Jahr hat er es besonders schnell und gekonnt gemacht, denn wir haben stolze 90 Marmeladenkekse geschafft – das sind 180 Hälften und entsprechend 180 Mal Ausstechen!

Der kleine rote Herzausstecher, den ich für das Marmeladenfenster benutze, ist übrigens ein echter Schatz aus meiner Kindheit. Er hat seinen festen Platz in meiner Backroutine und kommt auch bei anderen Rezepten wie meinem Zupfkuchen (siehe meinen letzten Blogpost) zum Einsatz. Und jedes Mal das gleiche Spiel: Wo sind die Plätzchenausstecher im Keller? Jedes Jahr aufs Neue die gleiche Sucherei, bis sie endlich auftauchen – ein Teil der Tradition, den ich mir fast nicht mehr wegdenken kann.

Marmeladenplätzchen

Portionen 45 Stück

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Marmelade / Konfitüre / Fruchtaufstrich

Anleitung

  • Butter in Stücke schneiden.
  • Mehl sieben, zusammen mit den übrigen Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten.
  • Teig für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Für Eilige: 30min in die Tiefkühltruhe. Teig portionsweise herausnehmen.
  • Plätzchen ausstechen, dabei wichtig: Auf einem Blech dürfen sich aufgrund unterschiedlicher Backzeit nur obere oder untere Teile befinden. Arbeitsfläche dabei immer wieder ausreichend einmehlen.
  • Bei 180°C Ober- / Unterhitze backen: Untere Teile 10-11min, obere 8-9min backen. Achtung: Wie immer bei Backrezepten sind das Richtwerte, z. B. mit meinem aktuellen Ofen reduziere ich um 1-2min.
  • Marmelade durch ein Sieb passieren.
  • Untere Plätzchen mit Marmelade bestreichen (kleinen Rand freilassen) und die oberen draufsetzen.

In Sachen Marmelade bin ich normalerweise ein großer Fan von Erdbeer, doch dieses Jahr habe ich auf Himbeer gewechselt. Es hatte sich zufällig noch ein Glas in der Vorratskammer versteckt. Für die Füllung ist es wichtig, stückige Marmelade zu passieren, oder sie zumindest sanft zu erwärmen und glatt zu rühren. Der Teufel steckt dabei im Detail: Damit die Kekse perfekt werden, backe ich die Böden und Deckel getrennt voneinander – sie haben schließlich unterschiedliche Backzeiten.

Nach dem Zusammensetzen lasse ich die Marmeladenkekse immer noch einige Stunden oder über Nacht ruhen, damit die Marmelade antrocknet und nicht klebrig bleibt. Für die Aufbewahrung trenne ich die Lagen immer mit Küchenpapier, so bleiben die Kekse frisch und ansehnlich.

Auch wenn die Herstellung ein wenig Aufwand bedeutet, sind die Marmeladenkekse für mich der Inbegriff von Weihnachtsfreude: ein süßer Genuss, der nicht nur beim Verschenken, sondern auch beim Zubereiten eine Menge Erinnerungen schafft.

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Die Zwiebeln und der Knoblauch sorgen für eine aromatische Basis, während die Karotten und Paprika frische Farben und süßliche Noten hinzufügen. Die Pilze bringen eine wunderbare Umami-Note ins Spiel und machen den Braten besonders geschmackvoll. Die gekochten Maronen verleihen nicht nur eine angenehme Textur, sondern auch eine subtile Süße, die das gesamte Gericht abrundet. Und die feinen Haferflocken sowie die knusprigen Sonnenblumenkerne sorgen dafür, dass der Braten schön saftig bleibt und gleichzeitig eine tolle Bissfestigkeit hat.

Eine schöne Erinnerung, die ich mit diesem Rezept verbinde, ist, dass meine Mutter ihn eines Weihnachten zubereitet hat. Sie war so begeistert, dass sie das Rezept in ihren Ordner mit den besten Rezepten aufgenommen hat. Ich hatte ihr vorher nicht gesagt, dass ich mir das Rezept selbst ausgedacht habe. Es war ein wunderbares Gefühl zu sehen, wie etwas, das ich kreiert hatte, so gut ankam und sogar eine Tradition in ihrer Küche werden könnte.

Vegetarischer Braten (kleine Kastenform)

Zutaten

  • 2 Dosen braune Linsen
  • 200 g gekochte Maronen
  • 150 g feine Haferflocken
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Pilze
  • 2 Paprika
  • 2 Karotten
  • 1 Ei
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 5 g getrocknete Pilze (gemahlen)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 2-3 EL Sojasoße
  • 2 EL Senf
  • 20 g Petersilie
  • je 1 TL getrockneter Dill, Bärlauch
  • 2 TL Räucherpaprika
  • Pfeffer
  • Rapsöl (3 EL + zum Braten)

Anleitung

  • Zwiebeln, Knoblauch und Petersilie fein hacken.
  • Pilze in Scheiben schneiden.
  • Karotten reiben und die Paprikas klein schneiden.
  • Linsen abtropfen lassen und zerdrücken.
  • Zwiebeln glasig braten, Knoblauch für 1-2min dazugeben
  • Sonnenblumenkerne, Maronen und Pilze ohne fett anrösten.
  • Alle Pilze häckseln.
  • Pilzmasse und die restlichen Zutaten zu einer homogenen Masse vermengen. Mit Pfeffer und gegebenenfalls weiterer Sojasoße abschmecken.
  • Eine kleine Königskuchenform mit Backpapier auskleiden – einen überstehen Rand lassen, so lässt sich der Braten besser rausnehmen. Bratenmasse in die Form geben, fest andrücken.
  • Bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 40min backen.

Zu diesem saftigen Braten passen hervorragend Kluski Śląskie und eine selbstgemachte Bratensoße. In einem früheren Post habe ich beides Schritt für Schritt erklärt – schaut hier, wenn ihr Lust habt, es selbst auszuprobieren.

Lasst euch von diesem Rezept inspirieren! Es ist nicht nur lecker und sättigend, sondern auch eine großartige Möglichkeit, mehr pflanzliche Zutaten in euren Speiseplan zu integrieren. Egal, ob ihr Vegetarier seid oder einfach mal etwas Neues ausprobieren wollt – dieser Braten wird euch sicherlich begeistern. Guten Appetit!

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Ein Klassiker im Glas: Maulwurfkuchen zum Mitnehmen

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Manche Kuchen zaubern einem schon beim ersten Bissen ein Lächeln ins Gesicht. So ging es mir, als ich zum ersten Mal Maulwurfkuchen probierte. Es war nicht die klassische Kindheitserinnerung, wie sie viele haben, sondern ein besonderer Moment im Gymnasium. Eine Schulfreundin brachte den Kuchen in einer Tupperdose mit – und es war Liebe auf den ersten Löffel 🙂 .

Obwohl ich sonst kein riesiger Fan von Sahne oder reifen Bananen bin, hat mich dieser Kuchen sofort begeistert. Die Kombination aus der süßen Sahnefüllung und dem herberen Schokoladenboden ist einfach unwiderstehlich. Gerade die Balance zwischen der cremigen Füllung und dem intensiven Schokoladengeschmack macht den Maulwurfkuchen zu etwas Besonderem. Für mich ist er ein perfektes Zusammenspiel von Süße und Herbe, bei dem sogar die Bananen, die für meinen Geschmack sonst viel grüner sein könnten, hervorragend zur Geltung kommen.

Maulwurfkuchen im Glas

Zutaten

  • 125 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 5 EL Milch
  • 3 Eier
  • 2 EL Kakao (ca. 20g)
  • 3 TL Backpulver
  • Salz
  • 125 g Schokoraspeln Zartbitter
  • 3 Becher Sahne (je 200g)
  • 3 Pck. Sahnesteif
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 3-4 kleine Bananen

Verwendete Utensilien

  • 10 Schraubgläser 230 ml
  • Backblech – 25x20cm

Anleitung

  • Für den Teig weiche Butter mit Zucker verrühren, Milch und Eier hinzugeben.
  • Mehl, Kakao und Backpulver sieben und zusammen mit einer Prise Salz mischen. Nach und nach die trockenen Zutaten unterrühren.
  • 50g Schokoraspeln unterheben.
  • Form fetten und den Teig gleichmäßig verteilen.
  • Im vorgeheheizten Backofen bei 180° C (Ober-/Unterhitze) ca. 25min backen. Vollständig abkühlen lassen, dann den Teig zerbröseln.
  • Für die Creme Sahne mit Sahnsteif und Vanillezucker aufschlagen. Die restlichen Schokoraspeln (75g) unterrühren.
  • Bananen in Scheiben schneiden. Bei größeren Bananen die Scheiben halbieren.
  • Für die erste Schicht Teigbrösel in die Gläser geben, andrücken.
  • Zweite Schicht: Bananenscheiben. Dritte Schicht: Creme.
  • Mit Teigbröseln abschließen.

Im Gläschen sieht das nicht nur unglaublich niedlich aus, sondern hat auch viele praktische Vorteile. Die Gläser lassen sich wunderbar als Mitbringsel, beispielsweise zu einem Grillabend, verschenken und nehmen im Kühlschrank weniger Platz ein. Zudem spart man sich die Herausforderung, eine perfekt geformte Kuppel zu gestalten – ein Punkt, der für mich als Perfektionistin oft zu einer Geduldsprobe werden kann. Schraubgläser oder Weckgläser sind ideal dafür geeignet, solange die Öffnung breit genug ist, um den Kuchen später problemlos herauslöffeln zu können.

Für alle, die es etwas einfacher mögen, gibt es aber auch eine noch unkompliziertere Zubereitungsart. Zum Geburtstag meines Vaters hat meine Mutter dieses Jahr als Zweitkuchen einen Maulwurfkuchen aus der Backmischung gemacht – für sie normalerweise ein absolutes No-Go 😉 . Aber was soll ich sagen? Er war trotzdem lecker und ein echter Genuss.

Maulwurfkuchen, ob klassisch oder modern interpretiert, bleibt ein echter Hingucker und Geschmackserlebnis. Ob im Glas oder als herkömmlicher Kuchen – er bringt immer Freude auf den Tisch. Und wer weiß, vielleicht ist es auch für andere der Beginn einer neuen Kuchenliebe.

Kartoffelsalat, der mehr als Kartoffeln enthält

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