Zupfkuchen

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Diesen Sonntag stelle ich euch meinen Kuchen-Klassiker schlechthin vor: Zupfkuchen! Noch bekannter ist er unter dem Namen Russischer Zupfkuchen. Den russischen Teil hat sich aber nur das Marketing-Team von Dr. Oetker vor Jahrzehnten ausgedacht. Macht nichts, „was uns Rose Zupfkuchen heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften schmecken“ (frei nach Shaskespeare). „Käsekuchen mit Schokoboden und Schokostreuseln“ wäre aber ein zu langer Name 😉 .

Zupfkuchen habe ich bereits zu Schulzeiten gebacken. Oft auch für unseren Kuchenstand, bei dem Geld für die Abschlussfeier gesammelt wurde. Die Lehrer wurden auch oftmals genötigt noch ein weiteres Stück zu kaufen. Zupfkuchen schmeckt und er gelingt wirklich immer.

Zupfkuchen

Menge für ein kleineres Blech (37×24) – 45-50 Ministückchen
Autor Huhn mit Hut

Zutaten

Teig + Streusel

  • 415 g Mehl
  • 50 g Kakaopulver
  • 3 TL Backpulver (1 Pck.)
  • 200 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • 2 Eier

Belag

  • 150 g Butter
  • 1 kg Quark
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 2 Pck. Pudding-Pulver
  • 4 Eier

Anleitung

  • Mehl, Kakao und Backpulver sieben und vermischen. Mit der Butter zu einem Teig verkneten.
  • Form mit Backpapier auskleiden. Die Backform mit 2/3 des Teigs (unter Zuhilfenahme eines kleinen Teigrollers) auslegen, einen erhöhten Rand mit den Fingern formen.
  • Butter schmelzen.
  • Quark mit Butter, Zucker und Eiern verrühren. Masse über den Teig gießen.
  • Aus dem restlichen Teig Streusel formen – entweder klassisch zupfen oder mit einem Ausstecher deiner Wahl 🙂
  • Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei 180°C ca. 40-45min backen.

Während ich damals die Stücke so groß geschnitten habe, dass diese eine ganze Mahlzeit ersetzen konnten, schneide ich sie heute lieber in kleine Würfel. Da greift man eher und häufiger zu. Je nach Jahreszeit oder Anlass bieten sich natürlich auch andere Ausstechformen an.

Wie mächtig der Zupfkuchen wird, kann man durch die Wahl des Quarks gut steuern. Meine Mutter nimmt meistens Magerquark. Ich hingegen bevorzuge eher 20%igen Quark. Im Winter darf es aber auch mal der 40%ige sein 😉 . Je nach Fettgehalt muss natürlich die Backzeit angepasst werden.



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