Łazanki – polnische Krautnudeln
Als Kind oft gegessen, dann in Vergessenheit geraten und erst bei meiner Recherche nach polnischen Rezepten wiederentdeckt. „Warum habe ich das eigentlich seit Jahren nicht mehr gegessen?“ Denn „Oh, das war ja immer sooo lecker!“. Und wenn das die Kindheitserinnerung an ein Gericht mit Weißkohl (!) ist, dann muss es ja gut sein.
Łazanki ist sowohl die Bezeichnung für die quadratischen Nudeln als auch für das Gericht selbst. In der österreichischen Küche nennt man sie Krautfleckerl. Vor Jahren bin ich in meiner Herzensstadt Wien in den Genuss gekommen, diese im berühmten Café Central zu probieren. Selbstgemacht schmecken Krautfleckerl/Łazanki aber mindestens genauso gut.


Łazanki – Krautnudeln
Zutaten
- 500 g Weißkraut
- 250 g Nudeln
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 20 g getrocknete Pilze
- Butter
- Salz, Pfeffer, Zucker
Anleitung
- Weißkraut quadratisch schneiden, salzen & gut mit den Händen durchkneten.
- Zwiebel und Knoblauch hacken, mit einem TL Zucker in Butter glasig braten.
- Getrocknete Pilze klein schneiden.
- Kraut und Pilze in die Pfanne geben, zugedeckt mindestens 15min braten lassen. Gelegentlich umrühren.
- Nudeln bissfest kochen.
- Nudeln und Pilze in die Pfanne geben, 5min weiter braten.
- Mit Salz & Pfeffer würzen.
Traditionell kommt Wurst, Speckwürfel oder Schinken in die Nudeln. Für eine vegetarische Variante können aber auch Räuchertofu-Würfel verwendet werden. Manchmal nimmt man auch Sauerkraut statt frischem Weißkohl – entscheidet nach Geschmack.
Wenn ihr Schwierigkeiten habt diese quadratischen oder rautenförmigen Nudeln zu besorgen, lassen sich diese natürlich austauschen. Für ein ähnliches Mundgefühl empfehle ich flache Nudeln (z.B. Bandnudeln).



